Das Kulturzentrum

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Still under construction… but ready to rock’n’roll!

Das Kulturzentrum Toonda
Das Cultural Commuity Center Toonda (von Swahili „kreiieren, erschaffen“) bietet in der ländlichen Umgebung West-Ugandas Einheimischen die Möglichkeit zum Treffen, zum Ausprobieren, zum Kunst-und Kulturaustausch. Es ist ein Ort für einen offenen Ideenaustausch, für kreative Prozesse und Kooperationen zwischen Menschen verschiedener Kulturen. Kunst und Theater können das Selbstbewusstsein aller aber insbesondere auch von Jugendlichen positiv beeinflussen und andere Lösungsansätze fördern. In diesem Sinne soll das Cultural Community Center eine Ergänzung zum gängigen ugandischen Schulsystem bieten. Toonda ist ein Ort für alle Altersgruppen, bildungsunabhängig, ein Ort, an dem sich auch verschiedene Ortsgruppen treffen bzw. neue Gruppen entstehen können. U.a. gibt es in Kyakataama keine Elektrizität und damit endet für alle der Tag mit Sonnenuntergang. Im „Social Room“ kann aber weiterhin gelesen, gemalt und diskutiert werden.

Toonda besteht aus knapp einem Hektar Land in Kyakataama, ca. 45 Minuten von Fort Portal entfernt an den Kraterseen. Es beinhaltet ein Schlafhaus für Freiwillige und/ oder Künstlergruppen, ein „Social Room“, eine Küche, Toiletten, eine Bühne und eine Wiese mit Lagerfeuerstelle.

Der Ort Kyakataama
TOONDA ist zu Hause in Kyakataama, einem kleinen Dorf im Westen Ugandas, ca. 45 Minuten entfernt von Fort Portal. Hier leben die Mutoro im Königreich Toro. Das Dorf schmiegt sich an den Kratersee Nyambuga mit Blick auf die 5000m hohen Rwenzori-Berge. Umgeben sind wir von ca. 60 weiteren Kraterseen sowie dem Kibaale Nationalpark. Die Menschen in Kyakataama wohnen zumeist in kleinen Lehmhütten und leben vom Ackerbau als Selbstversorger. Die Schulbildung ist gering, der Wissensdurst riesig.

What’s happening?
Ein Festival ist geplant, die ersten KĂĽnstler aus dem Ausland freuen sich auf ihren Besuch und das Kulturzentrum ist in der Bauphase.

Wie alles begann:
Rayka (Autorin, Ethnologin) und Jonas (Künstler) waren als Nomaden, Forscher und Künstler von der Notwendigkeit eines internationalen Kulturaustausches von Kreativen überzeugt. Während einer Reise durch Uganda verliebten sie sich in die Kraterregion im Westen Ugandas. Im Dorf Kyakataama fanden sie den Ort, an dem sie ihren Lebenstraum verwirklichen wollten. Während Jonas und Rayka inmitten der Natur ein nachhaltiges Konzept als Alternative zur sozialen Leere entwickelten, schlug das Schicksal zu – Jonas starb im August 2019 im Alter von 39 Jahren an Malaria. Trotz der Trauer verfolgt Rayka mit Hilfe von Freunden und Familie ihren Lebenstraum weiter, baut den Künstlertreffpunkt und schickt mittlerweile 30 Dorfkinder zur Schule.

Danke an Familie und Freunde fĂĽr die UnterstĂĽtzung von Toonda!

Danke an Indra Wussow und die Sylt Foundation fĂĽr die Partnerschaft und die UnterstĂĽtzung des Toonda Cultural Community Center!

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